Hier informieren wir Sie regelmäßig über Neuigkeiten

bei Fragen melden Sie sich gerne

Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP)


Auch in 2022 gibt es ein AFP-Verfahren.
Anträge müssen bis zu einer bestimmten Datum abgegeben werden.
Bei Bauvorhaben muss eine Baugenehmigung zur Antragsabgabe vorgelegt werden. Das Abgabedatum wird i.d.R. 8 Wochen vorher bekanntgegeben.

gerne prüfen wir Ihre Unterlagen bzgl. der Anforderungen!

Für einen ersten Überblick hier der Rahmen des Verfahrens:

Schaffung-/Modernisierung von Tierhaltungseinrichtungen
- tiergerechte Haltung von Schweine-, Rinder-, Schaf-, Ziegen-, Pferdehaltung von 20% bis zu ca. 40%
--> genauere Details erfragen Sie gerne bei uns


weitere geförderte Maßnahmen
- Investition in die Verbesserung der Effizienz und des Ressourceneinsatzes --> Dazu zählen auch Kühlhallen, wenn ein Gutachten dies belegt.
- abgeschlossene Verkaufseinrichtungen zur Direktvermarktung
- Bewässerungsanlagen,
die besonders wasser-/energiesparend sind

relevante Rahmenbedingungen:
- max. 150.000/180.000€ zu versteuerndes Einkommen
- positive Eigenkapitalbildung des Betriebes muss vorliegen
- 9 Monate Güllelagerung nach Abschluss der AFP-Maßnahme
- Abdeckung aller Güllelager (Strohhäcksel möglich)
- Die Bedingungen gelten für jede AFP-Maßnahme, wie z.b. auch eine Silageplatte
genaueres erfahren Sie bei uns oder bei der LWK-Niedersachsen

Förderung Energieeffizienz und CO2 Einsparung 

(Dezember 2020)

Das Bundesprogramm Energieeffizienz für Landwirtschaft und Gartenbau (Richtlinie vom 18.09.2020) ist ein wichtiger Teil des Klimaschutzplans 2030 der Bundesregierung. Dafür stehen insgesamt 156 Millionen Euro bis zum 31. Dezember 2023 zur Verfügung. Ziel des Klimaschutzplans 2030 ist es, den CO2-Ausstoß der Landwirtschaft zu senken.

 

Förderhöchstbetrag: 800 € pro jährlich eingesparte Tonne CO2

 

Das Förderprogramm ist in folgende Blöcke aufgeteilt:

 

Einzelmaßnahmen  

Förderfähig sind Maßnahmen zum Austausch oder zur Nach- bzw. Umrüstung von vorhandenen einzelnen Anlagenteilen. Die Buchstaben e, f, g und h sind auch bei erstmaliger Ausstattung förderbar.

 

a) elektrische Motoren und Antriebe;

b)  Pumpen;

c)  Ventilatoren;

d)  Kompressoren;

e)  Energieschirme;

f)  festinstallierte Mehrfachbedeckungen bei Gewächshäusern;

g)  Vorkühler in Milchkühlanlagen;

h)  automatische Reifendruckregelanlagen.

Der maximale Zuschuss für investive Maßnahmen beträgt 30 %,

 

Betriebliches CO2-Einsparkonzept 

Ein CO 2 -Einsparkonzept im Sinne dieser Richtlinie bildet den landwirtschaftlichen Betrieb, getrennt nach Außen- und Innenwirtschaft, vollständig ab. Der maximale Zuschuss für das CO2-Einsparkonzept beträgt 80 %.  

 

Für alle aufgeführten investiven Maßnahmen ist vor Antragsstellung ein CO2 –Einsparkonzept erforderlich.

 

Modernisierung und Neubau von energieeffizienten Anlagen 

Förderfähig ist nur eine Gesamtmaßnahme z.B. Lüftungsanlage, deren Amortisationszeit ohne Inanspruchnahme einer Förderung insgesamt mehr als zwei Jahre beträgt.

Außerdem muss die Deckung der Energieversorgung der Investition überwiegend durch regenerativ erzeugte Eigenenergie und Abwärme gewährleistet sein. 

Der maximale Zuschuss für investive Maßnahmen beträgt 30 % oder 40%

 

Mobile Maschinen und Geräte  -Elektro-

Gefördert wird die direkte Elektrifizierung von mobilen Maschinen (vor allem Traktoren und sonstige motorbetriebene mobile Geräte) als Ersatz für Maschinen mit Verbrennungsmotoren. Die elektrische Antriebsenergie muss aus regenerativen Energiequellen stammen.

 

Mobile Maschinen und Geräte –Biokraftstoff-

Gefördert wird außerdem die Anschaffung oder die Umrüstung von Landmaschinen zur Nutzung von Biomethan und kaltgepresstem Rapsöl als Treibstoff. 

Die Rapsölnutzung setzt voraus, dass die Herstellung des Rapsöls durch den landwirtschaftlichen Betrieb erfolgt.

Förderfähig sind auch die für die Herstellung des kaltgepressten Rapsöls erforderlichen Investitionen in Anlagen für den Eigenbedarf. Eine Vermarktung des erzeugten Biokraftstoffs ist ausgeschlossen. 

 

Die förderfähigen Investitionskosten sind die Differenz zwischen dem Anschaffungspreis und dem Referenzpreis einer konventionellen Maschine. 

Der maximale Zuschuss für investive Maßnahmen beträgt 40 %.  

 

Regenerative Eigen-Energieerzeugung und Abwärmenutzung  

Gefördert werden Investitionen in Anlagen zur Erzeugung, Bereitstellung und zum Bezug regenerativer Energien sowie von Abwärme für den betrieblichen Eigenbedarf.   

Die Anlage darf die Erzeugung des durchschnittlichen jährlichen Verbrauchs an Energie des betreffenden Betriebs nicht übersteigen. Der  Verkauf von Strom zur Einspeisung in das Netz ist nur gestattet, soweit der Wert für den jährlichen Eigenverbrauch eingehalten wird. 

 

Gefördert werden insbesondere:    

-  Solarkollektor- und Photovoltaikanlagen;   

-  Anlagen zum Einsatz von Biomasse und kleine Biogas-Anlagen 

-  Wärmepumpen, Luft und Geothermie, 

-  Maßnahmen zur Ab- und Fernwärmenutzung 

-  Anlagen zur Speicherung und Wiederabgabe dieser Energien. 

Der maximale Zuschuss für investive Maßnahmen beträgt 40 %.  

 

Wissenstransfer und Informationsmaßnahmen 

Die Förderung bezieht auf Maßnahmen der Berufsbildung und des Erwerbs von Qualifikationen (einschließlich Ausbildungskursen, Workshops und Coaching) sowie auf Demonstrationsvorhaben und Informationsmaßnahmen.

Die maximale Beihilfeintensität für Wissenstransfer und Informationsmaßnahmen beträgt 
100 % der beihilfefähigen Kosten. 


genaueres erfahren Sie bei uns

IVN 2020

(August 2020)

Das Förderprogramm zu "Investitionen zur Verbesserung des Nährstoffeinsatzes" ist der Nachfolger des WDL-Programmes aus 2019.
Es werden voraussichtlich 12 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. 
Die Höhe des Zuschusses beträgt 35%.

folgende Gegenstände werden voraussichtlich gefördert:

  • abgedeckte Gülle- und Mistlager
  • feste Abdeckungen für Gülle- und Mistlager
  • Gülleaufbereitungsanlagen
  • digitale Landtechnik: 
  1. NIRS Sensoren
  2. Ansäuerung von Wirtschaftsdüngern während der Ausbringung
  3. Stickstoff-Sensoren
  4. pneumatische, GPS gestützte Düngerstreuer für Mineraldünger mit teilflächenspezifischer Variationsmöglichkeit


Voraussetzungen sind:

  • landwirtschaftliches Unternehmen aus Niedersachsen (keine Lohnbetriebe oder Biogasanlagen)
  • max. 3 GV/ha
  • mind. 10.000€ Investitionsvolumen, max. 200.000€
  • Einkommensgrenze liegt bei 180.000€ bei Eheleuten und 150.000€ bei Ledigen
  • bei genehmigungspflichtigen Vorhaben muss die Baugenehmigung vorliegen


genaueres erfahren Sie bei uns oder bei der LWK-Niedersachsen